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alle diskografischen Daten finden Sie unter:
www.dismarc.org



Franz Lechleitner, Gesellschaft fr Historische Tontrger
Redaktionelle Mitarbeit: Michaela Brodl, Christiane Hofer, Gerda Lechleitner, Michael Meier und Ernst Weber


Schellacks sind nicht nur zum Hren da

Leitfaden fr Interessierte



Prambel

Im Rahmen des Socrates-Grundtvig Projektes Firmen- und Knstlerdiskographien der Schellackzeit entstand sehr bald der Wunsch nach verbindlichen Richtlinien, nach denen die entsprechenden historischen Tonaufnahmen zu erfassen sind. Damit diese Richtlinien auch vollinhaltlich umgesetzt werden knnen, bedarf es einer fundierten Kenntnis des Organisationsprinzips, nach dem Aufnahmen auf Schallplatte publiziert sind. Das heit, es gengt nicht, die Daten vollstndig zu erfassen. Sie mssen auch funktionell interpretiert werden knnen, damit die Zuordnung zu den diversen Datenfeldern korrekt erfolgt. Nur dann wird eine optimale Nutzung der Daten beim Erstellen einer allflligen Diskographie gewhrleistet sein. Aus diesem Grund ist dem Abschnitt Erfassung der Primrdaten erhhtes Augenmerk gewidmet. Dem Diskografen, der sich mit dieser Materie schon lange intensiv beschftigt, mgen viele dieser Informationen redundant bzw. banal erscheinen. Es darf aber in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen werden, dass sich dieser Leitfaden vornehmlich an ein Publikum richtet, dem solche Inhalte bisher beruflich wie hobbymig fremd waren.

Das Kapitel, das der praktischen Erfassung der Primrdaten gewidmet ist, vermittelt insofern eine sterreichische Sichtweise, als Schallplattenfirmen betrachtet werden, die vornehmlich in sterreich bzw. in der sterreichisch Ungarischen Monarchie ttig waren. Sie wurde nicht zuletzt deshalb gewhlt, weil solche Informationen bisher nur rudimentr publiziert worden sind.

Die Kapitel 1. Editorial, 2. Vorwort und 3. Einfhrung sollten Bestandteil jeder Diskografie sein und geben in diesem Text allgemeine und auch spezielle Anregungen zur Gestaltung. Im 4. Kapitel werden beispielhaft Gattungen, wie Knstler-, Sammlungs-, Schwerpunkt und Labeldiskografien vorgestellt.

Zur weiteren Vertiefung in die Problematik der diskographischen Arbeit werden im Anhang Firmengeschichten, ihre Ttigkeiten und speziellen Arbeitsweisen im Kapitel Die Schallplattenszene in Mitteleuropa vor dem 1. Weltkrieg beleuchtet. In ergnzenden Kapiteln finden sich detaillierte Informationen zur Katalogisierung der Odeon-, Fonotipia- und Beka-Schallplatten sowie zur Datierung der Homophon-Aufnahmen.



Das vollstndige Handbuch gibt es beim untenstehenden Link zum downloaden (Klick mit rechter Maustaste/"speichern unter")
Diskographie Handbuch (ca. 850 KB)



www.vooch.at